Präzise Prozesswärme für Chemie & Pharma

Präzise steuerbare Wärme- und Messprozesse sind in der chemischen und pharmazeutischen Industrie entscheidend für Qualität, Sicherheit und Effizienz. Spezielle Heizelemente, hochgenaue Temperaturfühler und zuverlässige Druckmessgeräte sorgen dafür, dass komplexe Reaktionen und Produktionsschritte stabil, reproduzierbar und regelkonform ablaufen. Durch das optimale Zusammenspiel von Heizen, Messen und Regeln entstehen robuste Prozessbedingungen, die den hohen Anforderungen moderner Chemie- und Pharmaanwendungen gerecht werden.

In der chemischen und pharmazeutischen Industrie spielen präzise steuerbare Wärmeprozesse eine entscheidende Rolle. Sowohl bei Synthesen und Destillationen als auch bei Fermentationen, Trocknungsprozessen oder Stabilitätsprüfungen steht eine konstante und reproduzierbare Temperaturführung im Mittelpunkt. Um die hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen dieser Branchen zu erfüllen, kommen spezialisierte Heizelemente, Temperaturfühler und Druckmessgeräte zum Einsatz, die auf schwierige Umgebungen, aggressive Medien und strenge regulatorische Vorgaben abgestimmt sind.

Heizelemente müssen in chemischen und pharmazeutischen Anwendungen nicht nur zuverlässig Wärme bereitstellen, sondern auch gegenüber Lösungsmitteln, Säuren und Basen resistent sein. Zudem ist eine homogene Wärmeverteilung wichtig, um Reaktionen kontrolliert ablaufen zu lassen. Typische Lösungen reichen von robusten Patronen- und Rohrheizkörpern über flexible Silikon-Heizmatten bis hin zu Heizbädern für den Laborbereich. Heizmatten aus Silikon kommen häufig bei der Temperierung von Tanks, Leitungen oder IBC-Containern zum Einsatz, wo sie mit geringer Bauhöhe dennoch eine hohe Flächenleistung liefern.

Ebenso bedeutsam ist die präzise Temperaturerfassung. Temperaturfühler wie Pt100- oder Pt1000-Sensoren bieten eine hohe Messgenauigkeit und eignen sich sowohl für Reaktoren als auch für hygienische Prozesse in der Pharmaindustrie. Hygienische Anschlussarten wie Tri-Clamp gewährleisten, dass sich die Sensoren leicht sterilisieren oder in CIP-/SIP-Verfahren integrieren lassen. Für Hochtemperaturprozesse, etwa in Öfen oder Trocknungsanlagen, werden Thermoelemente eingesetzt, die Temperaturen im Bereich zwischen 800 und 1200°C sicher erfassen können. Moderne Varianten sind zudem so konstruiert, dass sie langfristig stabile Messwerte liefern und auch unter Druck, Vibration oder chemischer Belastung zuverlässig funktionieren.

Druckmessgeräte vervollständigen das Regelkonzept und tragen wesentlich zur Prozesssicherheit bei. In chemischen Reaktoren, Fermentern oder Filtrationsanlagen ist eine kontinuierliche Drucküberwachung essenziell, um stabile Reaktionsbedingungen zu gewährleisten und Gefahren wie Überdruck frühzeitig zu erkennen. Mechanische Manometer aus Edelstahl sind hierbei ebenso verbreitet wie elektronische Drucktransmitter, die präzise Messwerte direkt in übergeordnete Steuer- und Leitsysteme übermitteln.

Das Zusammenspiel aus Heizen, Messen und Regeln ermöglicht eine effiziente und sichere Anlagenführung. Heizelemente erzeugen die benötigte Prozesswärme, während Temperaturfühler und Drucksensoren alle relevanten Parameter überwachen. Die gewonnenen Messwerte werden in präzisen Regelsystemen verarbeitet, die die Heizleistung dynamisch anpassen und damit stabile Produktionsbedingungen sicherstellen. Auf diese Weise entstehen verlässliche und reproduzierbare Prozesse, die den hohen Qualitätsanforderungen der Chemie- und Pharmabranche entsprechen.

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Manometer

Ein Manometer ist eine Messeinrichtung zur Erfassung und zum Anzeigen des physikalischen Druckes eines Mediums (z.B. Flüssigkeit, Gas, ect). Häufig wird der Relativdruck – also bezogen auf den atmosphärischen Luftdruck – gemessen. Manometer gefüllt mit einer Flüssigkeit (z.B. Glyzerin, Silikon) eignen sich besonders für Messstellen mit Vibrationen und hohen dynamischen Druckbelastungen. Die Dämpfungsflüssigkeit verhindert die Kondenswasserbildung und das Eindringen korrosiver Gase in das Gehäuse. Typische Einsatzgebiete sind in der chemischen Industrie, petrochemischen sowie im Anlagenbau und z.B. beim Kraftwerksbau zu finden.

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